
Patmos
ist für jeden Ägäis-Segler ein "must see"
!
Die Insel befindet sich wenige Seemeilen s-lich von Ikaria und Samos
im nw-lichen Teil des Dodekanes, der sich von Samos über Kos, Rhodos
bis nach Kastellorizon ganz im Südosten vor der türkischen Küste
erstreckt. Patmos
ist ein religiös sehr wichtiger Ort, und eine der heiligen Stätten
des orthodoxen Glaubens. Hier hat Johannes die Visionen der Apokalypse
empfangen. Eine umfangreiche Beschreibung des historisch-religlösen
Hintergrundes findet man auf Wikipedia
Patmos
Patmos
ist geschützes Weltkulturerbe der UNESCO.

Die
Ansteuerung von Patmos-Hafen ist einfach, man braucht bloß den ständig
ein- und auslaufenden Fischerbooten, Yachten und Fähren zu folgen.
Abgesehen vom ganz hintersten Teil der Hafenbucht, wo es sehr flach
ist (aber da fährt ohehin niemand hin), ist die Bucht tief und rein.
Das
Anlegen vorne nächst dem Fähranleger ist den Tagesbooten vorbehalten.
Yachten legen etwas weiter hinten am ca. 300m langen Yachtanleger
rk an. Die Wassertiefe beträgt 3-5m, kein bis wenig Schwell und man
liegt hier sehr ruhig (wenn der Nachbarlieger einem nicht den Anker
rauszieht). Im Sommer reger Yachtbetrieb, und es ist empfehlenswert,
je nach Nachbarliegersituation, eventuell zu warten, bis alle anderen
abgelegt haben, um dann einen Ausflug in die obere Stadt und ins
Kloster zu unternehmen! Es gibt halbstündlich verkehrende Busse und
für ca. 5 € ein Taxi. Zu Fuß sind es bergauf ca. 1 Std, bergab ca.
45 Minuten durch teils schön schattige Wege, aber holprige Pfade,
so daß man in Sandalen etwas Schwierigkeiten haben kann. Oben befindet
sich eine sehr schöne griechische Altstadt mitsamt dem Kloster, welches
in angemessener Kleidung besichtigt werden kann. Einige Tavernen
offerieren Ausblick und greek food.
Geht
man dann empfehlenswerterweise den alten Weg hinunter ins Dorf, kommt
man an der Höhle der Apokalypse vorbei, die ebenfalls zur Besichtigung
offensteht. An hohen orthodoxen Feiertagen sollte man von beiden
Besichtigungen absehen, es ist schlichtweg unmöglich hininzukommen.
Wieder
unten im Hafendorf angekommen, findet man Cafes, Tavernen, einige
kleine Lädchen, aber auch einen Elektriker, und andere Handwerker,
so man diese und deren Lagerbestand benötigt. Auch mehrere Internetcafes
sind vorhanden und eine sehr leckere Eisdiele in der Seitenstraße
hinter dem Cafe-Platz.
Fährverbindungen in alle Richtungen, aber zum Glück kein Flughafen.
Die Insel hat eine Vielzahl wirklich schöner Buchten,
die zu allen Jahreszeiten fast schon einsam oder wenigstens nur wenig
besucht sind. Mit der Segelyacht kann man hier jeden tag eine andere
Bucht entdecken!
