Mykonos ist die Perle der KykladenWer das lustige Party-Nightlife sucht, wird hier fündig! Die
Altstadt von Mykonos putzt sich tagsüber heraus, und abends
steppt in den schmalen, autofreien Gäßchen zwischen den
kykladisch weißen Häußerkuben der Bär... jedenfalls
bis 3 Uhr nachts, dann schließen schlagartig alle Lokale und
das Partyvolk steht Schlange nach den wenigen Taxis, die dann in die
oft außerhalb gelegenen Hotels von Mykonos fahren müssen. Die "Gay-Szene" verleiht Mykonos immer noch etwas Verruchtes, aber abgesehen von einigen Paradiesvögeln, die ihre Transvestiten-Show in den Gassen von Mykonos abziehen, und das sichtlich genießen, und einer durchaus bemerkenswerten, aber unauffälligen Schar gutsituierter "Herren" in Begleitung mehr oder weniger jünglicher Gespielen, muß man das nicht bemerken - außer, man verirrt sich an den weltbekannten "Schwulenstand" namens Mykonos "Paradise". Das muß man mögen, ansonsten ist es schon "gewöhnungsbedürftig"....für Heteros jedenfalls. Ansonsten geht es auf Mykonos zu, wie überall auf den griechischen Inseln - viel junges Volk, in diesem Fall ausgestattet mit reichlichst Barschaft, denn die Insel Mykonos und ihre verlockenden Angebote sind nicht gerade billig. Excellente Speiselokale, in denen man besser schon nachmittags einen Tisch reserviert, edle Terrassenbars zum Sehen und Gesehenwerden! Eine "belastbare" Kreditkarte rettet vor der peinlichen Bargeldebbe. Aber eines ist sehr angenehm: es sind mehr Italiener, Franzosen, Griechen und auch einige (meist sehr junge) Amerikaner auf Mykonos, als Deutsche und Engländer. Unter all den mediterranen Youngsters fallen letztere weniger (unangenehm) auf. Mykonos ist daher viel internationaler, als vergleichbare Urlaubshochburgen wie Ibiza oder Mallorca. Besonders voll ist es um den 15.8. herum. Der italienische "Ferragosto" hat alle Italiener in den Urlaub gelockt, und das höchste Fest der Griechen, "Maria Himmelfahrt", fallen zusammen - und da nutzt ganz Griechenland die Chance, ein verlängertes Wochenende zu verleben. Die im Minutentakt anlegenden Express-Fähren aus Athen und alle Flieger sind voll, die Hotels auch (und natürlich noch teurer als ohnehin schon), die Restaurants, Bars - alles platzt aus den Nähten. Wer mit dem Schiff da ist, hat wenigstens seinen Schlafplatz... sofern er einen Anlegeplatz hat. Denn
im alten Stadthafen darf man seit einigen Jahren nicht mehr anlegen,
dieser ist den Expressfähren vorbehalten. Schade, denn die After-Party-Party
im alten Hafentaverne war immer ein zwar lautes, aber sehr sehenswertes
"Event" für Yachties auf Mykonos... Wer dort
- Beschreibung unten - keinen Platz findet, kann auf der s-lichen
Inselseite Ankerplätze vor den Stränden finden,
die in den Hafenhandbüchern beschriebenen Plätze sind so
wie beschrieben, zusätzlich kann man auch an weiteren Stränden
ankern, wenn der Meltemi nicht zu stark bläst. |
Seit 2001 ist also das Anlegen im alten Stadthafen von Mykonos für Sportboote verboten.Alle
Yachten müssen die ca. 1 sm N-lich
gelegene neue und (in 2001) noch im Bau befindliche Marina Tourlos
anlaufen. Kosten: derzeit
nichts bekannt . Das Port Police Office ist immer noch im alten Hafenmeisterbüro
am Stadthafen (8/2001), hat aber mit den Fähren & Kreuzfahrtschiffen
wohl genug zu tun, so daß sich der mühsame Formularkrieg wegen ein
paar Euro nicht lohnt. Daher Sonstige
Versorgung über die Supermärkte
in Mykonos-Stadt, ca. 3 km mit dem Bus. Achtung: Die an der Mole wartenden Busse sind NUR für die Kreuzfahrtschiffe! Dort nicht einsteigen! Hier
eine Skizze der Marina im Zustand 8/2001, genaueres Kartenmaterial
ist nicht
verfügbar,
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