Lipsi - Dodekanes - Griechenland, wie es früher überall war

Port of Lipsi Dodecanese islands

Lipsi war, wie Arki, bis vor Kurzem eine verschlafene kleine Insel irgendwo im östlichen Mittelmeer. Dank der Fördermaßnahmen der EU ist der Bauboom ausgebrochen... eine große Anlegemole wurde gebaut, ein Hafen. Überall wachsen Häuser und Villen empor - es gibt neben der ehemaligen und gemütlichen Bäckerei im dörflichen Ort nun eine chice Patisserie mit Eiscreme un d Diskobeschallung... vor allem im Juli und August bevölkern vor allem Italiener und Franzosen das Inselchen, und schon im Juni stehen überall die Schilder meist in italienischer oder französischer Beschriftung.

Für Segler dürfte erfreulich sein, daß es neben dem alten Schwimmsteg beim Fähranleger einlaufend bb weiter hinten ein Hafenbecken gibt, bei dem man sogar Wasser und Strom bekommen kann. Allerdings war der dafür offensichtlich beauftragte Grieche (im Mai) nur wenige Minuten streng dreinblickend anwesen, und fuhr davon, obwohl ihn mehrere Segler kontaktheischend ansahen und auch versuchten, ihn anzusprechen. Vielleicht ein Mißverständnis, man sollte seine Schüchternheit überwinden, und ihne vielleicht auf griechisch ansprechen: Kalli mere (Guten Tag) oder Kalli spera (Guten Abend) - SELOUME NERO KÄ ELEKTRIK (wie wollen Wasser und Strom). IPARCHI? (Gibt es das?) Parakalo (Bitte). Und Danke heißt EFCHARISTO POLY!

Schon im Juni war jedenfalls der innere Hafen gut belegt, sogar einige türkische Gulets liefen ein. Im Sommer dürfte es voller sein.
view from the quai to the village and church of Lipsi
Die Insel bietet eine minimale Infrastruktur, ein paar kleine Lädchen, Tavernen, im Sommer wohl einige mehr als im Juni.
Die Port Police schaut den Ankommenden in die Augen, aber niemand scheint sich weiters zu interessieren.

quai view to port of Lipsi and the village

 

Arki ist ein netter Ort, um einige Tage zu bleiben, es ist nämlich trotz aller aufkeimender Aktivitäten ein sehr ruhiger Ort. Man kann zu Fuß die nächste Bucht erreichen und das griechische Ambiente genießen. Man kann auch eine der umliegenden Buchten oder nahegelegenen Inselchen wie Marathi und Arki ansteuern um abends wieder ein klein wenig mehr Inselleben um sich zu haben.

 

 

 

 

 

Man erreicht in 1,5 - 2 Stunden Patmos, oder man segelt weiter nach Süden und besucht eine der Buchten von Leros oder geht gleich in die sichere Bucht und den Hafen von Leros-Lakki (ca. 15 sm)oder man segelt mit meist Halbwind nach Agathonisi (10 nm).

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